Zu Besuch beim Bürgermeister im Rathaus Westendorf

Am Donnerstag, dem 16.November machten sich die Schüler der Klasse 3/4a auf den Weg ins Rathaus, wo sie zum HSU Thema "Gemeinde" dem 1.Bürgermeister Steffen Richter einen Besuch abstatten durften.

Zunächst schauten sich die Kinder in den Amtsräumen um und bestaunten den großen Schreibtisch, auf dem sich viel Arbeit türmte. Da war das Protokoll der Gemeinderatssitzung, ein Bauantrag und die Vorbereitung eines Informationsabends.

Anschließend ging es aber in den Sitzungssaal, in dem die Schüler - wie der echte Gemeinderat - Platz nehmen durften.

Viele unterschiedliche Fragen wie:

- "Muss man für das Amt des Bürgermeisters studiert haben?"

- "Verstehen Sie sich mit der Bürgermeisterin von Kühlenthal gut?"   

- "Würden Sie sich noch einmal zur Wahl stellen?"

beantwortete der Bürgermeister geduldig und gab den Schülern das Gefühl, ernst genommen zu werden.

Sie fanden es deshalb auch sehr bedauerlich, dass sie frühestens im Jahr 2026 bei der Bürgermeisterwahl teilnehmen können.

Mathematik in der Kirche

Im Rahmen der Erlebnispädagogik durften in diesem Schuljahr die Kinder der Klasse 3/4a einen Vormittag in der evangelischen Kirche St.Afra in Augsburg erleben.

Dieser Kirchentag war jedoch etwas Besonderes, denn es wurde nicht gebetet, sondern die Schüler entdeckten die Mathematik in der Kirche.

Angefangen bei römischen Zahlen auf einer Uhr, im Kircheninnenraum und an den Wänden, über geometrische Formen und Symmetrie, galt es am Ende sogar die Kirche mit einfachen Hilfsmitteln, wie Holzstücke und Rollräder, zu vermessen.

Die Freude am Entdecken, Schätzen und Überprüfen der Vermutungen ließen das Fach Mathematik schnell in den Hintergrund geraten. Mit viel Begeisterung lernten die Schüler ganz spielerisch wozu ein Fuß, eine Elle und ein Meterschritt verwendet wurden, wie die Römer ihre Zahlen schrieben und dass man auch eine riesige Kirche relativ einfach ohne Meterstab und Maßband nur mit seinem Schritt ausmessen kann.

Die Krönung des Vormittags stellte jedoch ein einfacher Luftballon dar. Mit Gas gefüllt und angebunden an eine Schnur, diente er zunächst zur Messung der Raumhöhe. Danach aber entließen wir ihn in den blauen Himmel, bestückt mit einer Postkarte und Grüßen von einem besonderen Erlebnis in der Kirche und der Hoffnung, dass ein Finder ihn schon bald nach Westendorf zurückschickt.

 

                                                  

                                            

   
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